Bei Samsung nichts Neues – der koreanische Elektronikkonzern „veräppelt“ Apple regelmäßig. In einem neuen US-Werbespot zum Galaxy S5 macht sich Samsung noch vor der Ankündigung des iPhone 6 darüber lustig, dass es bereits seit mehreren Jahren Smartphones mit größeren Bildschirmen gibt.

Im Werbespot sind zwei Männer zu sehen, welche sich in einem Café zu ihren Smartphones austauschen. Der iPhone-Nutzer berichtet seinem Freund, welcher ein Galaxy S5 Nutzer ist, dass das neue iPhone 6 einen größeren Bildschirm haben soll. Der Samsung-Nutzer fragt daraufhin: „Das ist noch nicht passiert?“ Der iPhone Nutzer scheint nun neidisch auf das neue Samsung Smartphone zu blicken, welches bereits seit längeren einen größeren Bildschirm besitzt.

Vergleichende Werbung in den USA ist nicht selten. Neben Samsung wird unter anderem auch gern bei Microsoft, Pepsi und Burger King die Leistung eines Wettbewerbers mit dem eigenen Angebot verglichen. In Deutschland ist diese Form der Werbung seit dem 14.Juli 2000 im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) geregelt. Paragraph 6 besagt, dass nur Dinge miteinander verglichen werden dürfen, welche auch objektiv vergleichbar sind. In der Realität ist vergleichende Werbung hierzulande jedoch ein sensibles Thema im Bereich Wirtschaftsrecht. Eine allzu aggressive Werbung gegen die Konkurrenz kann neben einer rechtlichen Niederlage auch zu verlorenen Sympathien der eigenen Marke führen.

Was halten Sie von vergleichender Werbung – tabu oder Erfolgsstrategie?