Der Skandal um die Fastfood-Kette Burger King ist derzeit in aller Munde. Nachdem RTL vor wenigen Wochen eine Reportage über die hygienischen Missstände und schlechten Arbeitsbedingungen in den Filialen eines Franchise-Nehmers ausstrahlte, gab es heftige Reaktionen im Internet. Es entwickelte sich ein wahrer Shit-Storm auf Facebook, Twitter und Co. Erst einen Tag später veröffentlichte Burger King Deutschland eine offizielle Stellungnahme.

Seit Dienstag wird zudem eine 60-sekündige TV-Botschaft ausgestrahlt, in der sich Burger King Chef Andreas Bork persönlich entschuldigt. Er nennt konkrete Maßnahmen, wie unangekündigte TÜV Prüfungen für mehr Transparenz sowie die künftige Bezahlung der Mitarbeiter nach Tarifvertrag.

Doch wie glaubhaft wirkt eine TV-Kampagne dieser Art? Werbung wird hauptsächlich als manipulativer Kanal genutzt. Bei der Krisenbewältigung geht es jedoch um Taten und darum, das Vertrauen der Kunden wiederzuerlangen. Eine transparente Umsetzung von Maßnahmen kann durch keine Werbekampagne erreicht werden.

Wie ist Ihre Meinung zum Fall Burger King und der TV-Botschaft des Geschäftsführers?