„Kirk and Spock- Reunite“ so heißt der neue Werbespot von VW. Darin spielt ein kleiner Star Trek Fan und sein großes Idol die Hauptrolle. Sinn des neuen Spots ist es, die E-Fahrzeuge von VW zu bewerben.

Ein kleiner Junge spielt mit seinem Raumschiff und plötzlich sieht er den etwas in die Jahre gekommenen Kirk. Er rennt in sein Zimmer, welches einem Star Trek Schrein gleicht. Dann öffnet sich plötzlich das Garagentor. In der Garage steht ein E-Golf von VW, Captain Kirk alias William Shatner am Steuer. Der kleine Star Trek Fan setzt seine Reise zusammen mit seinem Idol und dessen Gefährt fort. Am Ende treffen sie, wie sollte es anders sein, auch noch Spock. Leonard Nimoy ist seit den letzten Folgen des Raumschiffes Enterprise ebenfalls um einige Jahre gealtert. Dennoch fährt er einen überaus modernen Wagen, den XL1. Dabei handelt es sich auch um ein Elektrofahrzeug der Automarke. Die drei futuristischen Fahrzeuge bekommen am Ende des Spots nochmals die Bühne, die sie verdienen: der e-up!, der e-Golf und der XL1 fahren mit Berg-Panorama im Hintergrund dem Zuschauer entgegen.

Volkswagen spielt mit dem futuristischen Image, das Elektrofahrzeuge immer noch haben. Zwar wünscht sich Bundeskanzlerin Merkel bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen, doch das scheint nicht mehr als ein Wunsch zu bleiben. Durch Steuervorteile versucht die Bundesregierung einen Anreiz für den Kauf von Elektroautos zu schaffen, jedoch ist vielen Autofahrern die Anschaffung per se noch zu teuer. Erst nach einigen Jahren macht sich ein umweltfreundlicheres Auto bezahlt. Außerdem halten sich Gerüchte um zu geringe Reichweiten hartnäckig. Mit dem neuen VW-Spot könnten die Konsumenten aufgerüttelt werden sich der Zukunft zuzuwenden, denn die gehört zweifelsohne der Elektromobilität.

Mit den Zukunftsvisionen aus der Vergangenheit will VW die Zukunft verändern. Captain Kirk und Spock sind sicher nicht die schlechteste Idee für eine Marketingkampagne für Elektrofahrzeuge, vor allem nicht, wenn sie so futuristisch aussehen wie der XL1.